Portrait

Tanja Hiby, geborene Grossegesse, setzt die im Jahr 1885 in Stettin beginnende, berufliche Familientradition, bereits in der 6. Generation fort. Die seit 1945 in ihrer Heimatstadt Celle ortsansässige Glaserei Hein, wird heute von ihrem Bruder Jörg Grossegesse geführt. Während ihrer Ausbildung zur Glas- und Porzellanmalerin an der staatlichen Glasfachschule Hadamar, lernte sie ihren Mann Heiko Hiby kennen.

Künstlerisch und handwerklich vorgeprägt durch seinen Vater, den Wuppertaler Künstler und Bildhauer Hans-Jürgen Hiby, absolvierte Heiko Hiby an der Staatlichen Glasfachschule Hadamar eine dreijährige Ausbildung zum Kunstglaser.

Nach erfolgreichem Abschluss ihrer Ausbildungen im Jahr 1996, war Tanja Grossegesse freiberuflich als Glasmalerin für verschiedene Kunstglasereien tätig, während Heiko Hiby in den Derix Glasstudios in Taunusstein arbeitete. 1999 legte Heiko Hiby die Meisterprüfung im Glaserhandwerk ab.

Auf ihren gemeinsamen Umzug und die Heirat im Jahr 2000, folgte im März 2001 die Gründung der Glasmalerei Hiby Glasgestaltung in Wuppertal. In den familieneigenen Werkstätten, werden seitdem Fenster und Objekte aus Glas entworfen, geschaffen und restauriert.